Rezensionen zum Buch “Fang nie an aufzuhören”:


Gerade habe ich die letzte Seite zu Ende gelesen und bin…

… sehr berührt und möchte Dir ganz herzlich zu Deinem Buch gratulieren!

Ehrlich: Ich hatte eine andere Erwartungshaltung. Bin mehr davon ausgegangen dass dort Tipps und Ratschläge zu finden sind, „fange mit A an, gehe weiter zu B bevor Du mit C weitermachst“.

Vorgefunden habe ich die Geschichte von Lattoflex, die Geschichte Deiner Familie gepaart mit Deinem Lebensweg mit einer hammerharten Ehrlichkeit!

Leicht zu lesen, verständlich für jedermann/frau, nix wird versteckt hinter irgendwelchen ominösen Begrifflichkeiten.

Es ist eine andere Art von „Sachbuch“. Und es ist klar, dass die Anwendungsmöglichkeiten neben Beruf und Berufung durchaus auch im privaten Bereich zu finden sind.

Sandra Fricke


Es braucht Mut, ein Buch fernab jeglicher Chackahymnen zu schreiben.

Boris Thomas lädt uns dazu ein, dass es uns wenig für die Zukunft bringt, wenn wir positiv denkend in einem Zug sitzen, der auf den Abgrund zu rast. Er beschreibt, wie wichtig es ist, Entscheidungen zu treffen, umzudenken, anzuhalten oder eine neue Richtung einzuschlagen und das mit einer positiven Gesinnung. Ich wünsche mir mehr Unternehmer wie ihn, die ihren Weg darlegen als Inspiration für andere Menschen. 

„Am 25.12.2015 aß ich nicht wie gewohnt den Weihnachtsbraten meiner Mutter - ich wurde auf der Intensivstation wach“ allein dieser Satz des Vollblutunternehmers lässt uns ahnen, dass wir im Laufe unseres Lebens nicht nur in berufliche Krisen rauschen. Jeder Gipfelstürmer muss vorher ein Tal durchwandern. Danke für ein ehrliches, klares und realistisches Buch.

Was dieses Buch nicht kann:

Ihnen eine weitere Idee von höher, schneller, weiter zu geben.

Was dieses Buch kann: 

Legen Sie das Denken und Handeln in Systemen eine Buchlänge beiseite und öffnen Sie Ihr Bewusstsein dafür, worum es wirklich geht - Entwicklung unsere eigene und die der Menschen, die uns anvertraut sind.

Boris Thomas versteht es mit klaren Worten dazustellen das Unternehmerdasein heißt, Krisen zu meistern und daran zu wachsen.

Ein Buch für jeden, der mit Menschen zusammenarbeitet.

Stefanie Steinleitner


Als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, las mein Gehirn wie selbstverständlich „fang nie an anzufangen“. Freud lässt grüßen. Meine Neurotransmitter lasen den Satz zu Ende, bevor meine Augen das Signal zum Gehirn über den tatsächlichen Inhalt des Satzes wiedergaben. So etwas passiert uns tagtäglich in unserem Alltag.

Boris Thomas hat somit mit der Wahl seines Buchtitels subjektiv betrachtet schon einmal alles richtig gemacht. Ich war nun neugierig zu erfahren, was er dem Leser mitzuteilen hat.

Der Aufbau samt Inhalt, sowie Gesprächen mit Zeitgenossen wie seinen Vater nehmen den Leser auf eine entspannte Entdeckungstour mit. Das Buch vermittelt zum einen in einer angenehmen, leichten Leseweise den Weg eines Traditionsunternehmens im Wandel der Zeit. Boris Thomas steht mit seiner innovativen Denkweise (Mitarbeiter Outdoor Workshops, Rückzug in die Stille, Zen-Meditation um nur einiges zu nennen) für mich als Vorreiter in unserer Region für einen unabdingbaren Wandel im Miteinander. Ein Buch, welches auch außerhalb eines Familienunternehmens in der Industrie für Veränderung sorgen kann.

So würde ich mir wünschen, das auch im Bereich der öffentlichen Verwaltung die Entscheidungsträger sich die inneren Werte, die Essenz dieses Buches zu Herzen nehmen und vor allem in Veränderungsprozesse mit einbauen. Frei nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel!“. 

Katja Poppe


In der Komödie "Ein Goldfisch an der Leine" von 1964 spielt Rock Hudson den Verkäufer und Autor Roger Willoughby, der einen Bestseller über das Angeln geschrieben hat, obwohl er selbst nie den Sport ausgeübt hatte.

Viele Sachbücher für Entrepreneure erwecken in mir das Gefühl, dass die Autorin oder der Autor über Fachwissen, aber nur über wenig oder keine Praxiserfahrung als Unternehmer(in) verfügt.

Anders ist es bei Boris Thomas, Inhaber und kultureller Führer von Lattoflex. Das Familienunternehmen wird seit einem Vierteljahrhundert von ihm durch die stürmische See der Marktwirtschaft geführt, viele Erfolge und Misserfolge haben ihn geprägt. In seinem ersten Buch, "Fang nie an aufzuhören", gibt er einen tiefen Einblick in die Seele eines erfolgreichen Mittelständlers. Krisenerprobt zeigt er in die hellen und dunklen Seiten eines Machers und gibt in sieben Kapiteln seine Sichtweise zu den Herausforderungen, die sich jeder von uns in den Weg stellen muss. Dabei stellt sich für ihn nicht die Frage, OB die nächste Krise kommt, sondern nur WANN.

Demut, Reflexion, Präsenz, Vertrauen, Verantwortung, Entscheidung und Werte sind seine sieben Waffen gegen die Krise. In Beispielen aus der eigenen Praxis und in Interviews mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern schildert er, wie diese geschickt einzusetzen sind, um die nächste Krise zu überleben und gestärkt aus ihr hervor zugehen.

Menschen lernen nur durch Einsicht oder die Krise. Schöner ist es natürlich, sich stets durch die Muse der Einsicht weiterzuentwickeln. Sollte es aber doch zur Krise kommen - und sie kommt - hilft Boris Thomas als "Schwarzgurt der Krisen" mit seinem Buch.

Für viele Menschen besteht das Büro scheinbar aus Mauern der Anklage. Ständig wird genörgelt, gemeckert und geschimpft.

Schnell werden Gleichgesinnte ausfindig gemacht, die das Klagelied im Kanon mitsingen oder bei der Suche nach dem Schuldigen helfen.

Wie es besser geht, zeigt Boris Thomas. Er unterstützt beim Blick von außen auf die Krise, hilft mit Demut zu reflektieren, damit man Vertrauen aufbaut und den Mut hat Ver-Antwortung zu übernehmen. Wenn man dann unter Berücksichtigung der eigenen Werte die richtige Ent-Scheidung trifft, verliert die Krise ihren Schrecken und ist das Fundament für weiteres Wachstum.

So konditioniert man sich als Macher in guten wie in schlechten Zeiten und beginnt nie, aufzuhören.

Danke für ein mutiges Buch, lieber Boris.

Stefan Janßen

Bauarbeiter bei der Baustelle Zukunft GmbH


In einer Gesellschaft, wo lediglich Sieger im strahlenden Licht stehen, sind Krisen ein „no go“! Jeder weiß, die nächste Krise wird kommen, doch jeder schweigt sich darüber aus. Wer postet schon im Internet, dass seine Firma kurz vor dem Ruin steht, und er nicht mehr weiß, wie die Mitarbeiter bezahlt werden sollen? Krisengedanken ausblenden, ist einfacher. Autor Boris Thomas, Geschäftsführer der Firma Lattoflex in Bremervörde, ist hier eine Ausnahme. Sein Buchdebut „Fang nie an aufzuhören“ steckt die Finger in die Wunden, um aus Krisen zu lernen. Folgerichtig empfiehlt es (auf der Rückseite) „… hör nie auf anzufangen!“ Denn aus Niederlagen lernt man mehr, als aus Siegen. Nur merkt man es nicht immer sofort. Thomas z.B. war im Jahre 2015 noch König der Bettenwelt. Dann erlitt er einen Zusammenbruch, landete auf der Intensivstation. „Ein Misserfolg zeigt uns sehr klar, dass es für uns Zeit wird, etwas zu lernen. Wenn wir ein Ziel nicht erreichen, so zeigt es uns klar auf, dass wir keine Ahnung davon haben, wie wir das Ziel erreichen sollen. Und genau das müssen wir lernen“, bemerkte Thomas kürzlich in einem Presseinterview. „Ich habe es einmal für einen Vortrag so formuliert - `Menschsein ist keine Krankheit´. Genau hier setzt das Buch an – es vermittelt viele relativ einfache Variationen, um mit Krisensituationen umzugehen, und ihrer Herr zu werden. „Denn wer nur in Fußstapften tritt, kann nicht überholen“ war subjektiv früher bereits ein Leitsatz im Unternehmen der Familie Thomas, als es noch der Vater von Boris leitete. Eine sehr interessante, hilfreiche, und sehr kurzweilige Lektüre!

Ralf G. Poppe