Angst vor Fehlern tötet Kreativität - wie unser Ausbildungssystem jede Leidenschaft für das Neue im Keim erstickt

Fehler machen bedeutet nicht, das man kreativ ist

Nur weil ich viele Fehler machen, bin ich nicht kreativ.

Umgekehrt ist jedoch eines wahr:

Wenn ich Angst davor habe einen Fehler zu machen, töte ich ganz sicher jeden kreativen Impuls!

Und wenn ich Angst haben muss als Angestellter, das Fehler negative Konsequenzen haben werden auf mich und für meinen Job - werde ich alles tun, aber sicher nichts Neues wagen.

Unser Ausbildungssystem tötet Kreativität

Die Schwierigkeiten, die wir haben mit dem Erschaffen von etwas Neuen und nie Gedachten in dieser Welt, beginnt schon in der Schule und Ausbildung.

Fragen wir uns: Wofür bekomme ich gute Noten und werde in die nächste Klasse versetzt? Wofür werde ich bestraft - mit schlechten Noten oder gar sitzen bleiben.

Wenn ich etwas auswendig lerne und es fehlerfrei reproduzieren kann, wohlgemerkt fehlerfrei, dann gibt es eine 1. Ganz einfaches System.

Die Basis all dessen liegt natürlich in dem Beginn der Industrialisierung. Was brauchten wir für Menschen in den Fabriken? Mussten die kreativ sein?

Auf keinen Fall - dass hätte in Zeiten der Akkordarbeit den Ablauf sicher gestört. "Warum machen wir das so? Kann man das auch anders machen?" - diese Frage wäre eine Bedrohung des Fließbandablaufs gewesen.

Aber die Fähigkeit, Wissen aufzunehmen ohne es zu hinterfragen und es jederzeit abrufen zu können, war echt praktisch in diesem alten System.

Nur die Zeiten haben sich geändert. Die "Kopfarbeit" nimmt immer größeren Raum ein. Allerdings will unser Ausbildungssystem immer noch alle Kinder durch das selbe (alte) Schema pressen. Lieber Mittelmaß als individuelle Spitzenklasse.

Es geht nicht um ein Bällebad!

Ich möchte hier nicht mißverstanden werden - es geht mir nicht darum Noten abzuschaffen und wir tanzen alle nur noch unseren Namen in der Schule.

Eher das Gegenteil davon. Klarheit in der Ausrichtung an den Menschen. Und zwar jeden einzelnen Menschen. Seine Talente und Begabungen fördern.

Jedem einzelnen den Raum geben seine Talente zu entwickeln.

Und um es klar zu sagen: ich kann - rein wissenschaftlich - nicht verstehen, warum Kinder die echt gut in Mathe sein zusammen unterrichtet werden sollen mit Kindern deren Stärke nicht gerade die Zahlen sind.

Ich war in der Schule echt grottenschlecht in Französisch. Wie gerne wäre ich in einer Klasse gewesen, in der man sich mit mir mehr Zeit genommen hätte - statt das ich immer Gefühl hatte hinter den anderen hinterher zu hinken, die in Sprachen echt gut waren.

Meine Traumschule der Zukunft erkennt an, dass wir alle unterschiedlich sind und versucht uns nicht alle durch das selbe Raster zu pressen. Sie fordern Menschen heraus, ihre Potentiale zu entfalten. Und das ist oft kein netter Job - das bedeutet eher als Coach junge Menschen auch mal auf die Füße zu treten oder ins kalte Wasser zu schupsen. Eben weil man nur so schwimmen lernt.

Diese komische Idee "Wenn wir sitzen blieben und Noten abschaffen - wird Schule toll!" habe ich nie verstanden. Ich muss doch in meiner Entwicklung wissen wo ist stehe. Ich glaube, wenn wir die Ausbildung anpassen wollen an den Menschen und was wir in unserer Gesellschaft brauchen, dann müssen wir tiefer schauen als nur Noten abzuschaffen.

Haben wir uns schon mal gefragt, warum so viele von uns bewunderte Genies und Künstler die Schule abgebrochen haben und keine "vernünftigen" Abschluss haben? Liegt da vielleicht kein Zufall vor und diese Schulabbrecher wurde davor bewahrt uniform zu werden und gute Noten zu bekommen? Um dann ihre Potentiale wirklich zu entfalten?

Kreative Räume schaffen - für unsere Zukunft

Was brauchen wir für unsere Zukunft?

In jedem Fall neuen Lösungen. In der Energieversorgung, dem Transport, der weltweiten Bekämpfung von Hunger und Armut. Auf so vielen Gebieten brauchen wir neue Gedanken und mutige Experimente.

Fragen wir uns mal: Wie müsste dafür ein ideales Schulsystem aussehen? Brauchen wir da echt "Lernzombies"?

Auf jedem Klassentreffen kann man ja mal fragen, ob die Schulnoten von damals irgendeinen Rückschluss zulassen auf die Karriere die jemand gemacht hat. Wie viele "3er" Kandidaten kennen wir, die echt super Wege zurück gelegt haben?

Noten bilden konformes Verhalten hat. Das ist alles. Und ist es das was wir brauchen? Mehr Konformität?

Der schlimmste Auswuchs der Tötung von Kreativität findet sich gerade in China:

China plant ein Punktesysteme für "gutes" Verhalten als Bürger.

Dort sollen jetzt die Bürger belohnt werden mit Punkten für "gutes" Verhalten. Meine Meinung: Dies ist ein ganz schlimmer Angriff auf das Wachstum und die Entwicklung eines so großen und tolles Landes wie China. Ich hoffe sehr, dass es nicht eingeführt wird. Wer würde sich da noch trauen, etwas Neues zu denken oder zu wagen - wenn er dafür Punktabzüge bekommt.

Hierarchie der Fähigkeiten

 

"Dein Sohn, bald vierzehn, sagte still,

dass er Tänzer werden will.

Deine Antwort war: das schlag dir aus dem Kopf!

Tänzer, schwul und nichts im Topf.

Deine Mutter sagte:

Klaus, zieh dir bloß die Schuhe aus!

Und dein Lehrer sagt, dass du fürs Leben lernst.

Doch das Leben blieb dir fern.

(Marius Müller Westernhagen)

 

Mein Wunsch wäre es, dass wir einmal unsere alten Hierarchie - Systeme über die Wichtigkeit von Fähigkeiten zur Seite legen. Und neu auf alles schauen.

Gerade die kreativen Fähigkeiten werden hier als unwesentlich abgestuft - im Vergleich zu Mathematik oder Deutsch.

Und ich würde mir wünschen, dass wir die Nichtkonformität wieder wertschätzen können. Männer, Frauen, Künstler, Wissenschaftler, verschiedene Hautfarben, Religionen, Lebenskonzepte. Mein Wunsch wäre hier wirklich wieder eine neue Ebene der Wertschätzung zu finden.

Ich meine das radikal und weit jenseits dieses elenden prüden Gender-Mainstreams. Wie viel Andersartigkeit können wir noch ertragen? Bis wir nach dem Gesetzgeber und dem Verbot schreien? Nicht mehr besonders viel - wenn ich aktuelle Diskussionen so verfolge.

Lang lebe die Andersartigkeit

Ich habe in den letzten Wochen auf verschiedenen Ebenen über "Anders sein"nach gedacht. Über unser Wertesystem bei Lattoflex. Über unser Schulsystem. Über unser politisches Durcheinander. Über Terrorismus. All dem liegt eines zu Grunde: Unser Problem damit dass Menschen anders sind als wir selbst.

Je Älter ich werde, desto mehr finde ich es spannend zu sehen wie radikal anders andere Menschen sind. Ist das nicht toll? Statt dass ich mich darüber aufrege und alles versuche, diese Andersartigkeit im Keim zu ersticken?

Ja, vieles ist manchmal schwer (aus unserer Sicht) zu ertragen. Wir wollen es nicht aushalten. Aber doch hilft es immer sehr, erstmal zu akzeptieren, dass es da ist. Und uns in Demut zu üben. Mit einer Botschaft im Herzen: "Ich könnte Unrecht haben - und der andere Recht. Schön, dass er mein eigenes System so herausfordert."

Unsere Welt ist kompliziert und nicht nur schwarz und weiß. Und wir brauchen mehr Menschen, welche den Mut haben Ihr Potential voll zu entfalten. Um das zu erreichen, brauchen wir die Akzeptanz des Andersseins. Ein Freude, dass der andere anders ist.

Wenn jemand eine besondere Fähigkeit mit auf diese Welt bringt - ist es dann nicht wunderschön, wenn er die entfalten darf. Setzt es wirklich alle anderen Menschen herab, die diese spezielle Fähigkeit nicht mitbringen? Ich glaube nein. Ich habe mich nie daran gestört dass ich nicht so gut malen konnte wie Picasso und so elegant mit dem Ball umgehen wie ein Arjen Robben bei Bayern München.

Welch Verlust für unsere Welt, wenn wir nicht zulassen können, dass Menschen ihre Fähigkeiten entfalten und diese Welt bereichern?

Deshalb ist mein Wunsch: Feiern und erfreuen wir uns an dem Anderssein! Es ist unsere beste Chance für eine bessere Welt!

 

P.S. Für uns bei Lattoflex ist dies ein Urthema. Einzigartigkeit ist so etwas wie unser Antrieb seit unserer Firmengründung. Von meinen Großeltern über meine Eltern in die Gegenwart - immer gab es da eine tiefe Akzeptanz der Einzigartigkeit eines jeden Menschen. Welches am Ende auch sich in unseren Produkten niedergeschlagen hat.

Denn wir waren immer der Meinung, dass sich Gesellschaften und Unternehmen den Menschen anpassen sollten - und nicht umgekehrt. Und so sollte es auch bei Produkten sein - eben auch einem Bett. Diese Welle von "Einheitsbreiprodukte", auch "One-fits-all" genannt, ist ein Verstoß gegen unser Wertesystem bei Lattoflex. Und respektlos gegenüber der Andersartigkeit eines jeden Menschen. Wir stehen hier für einen anderen Weg für eine bessere Welt. Und diesen Ansatz haben wir kürzlich mal in Worte gefasst. Vielleicht passt es ganz gut zu dem Thema von diesem Blogbeitrag:

 

Unsere Gründer, meine Großeltern Karl und Anneliese als auch meine Eltern Marianne und Wilfried Thomas, haben ihr Leben lang aufrecht und mutig für eine Welt ohne Unterschiede und Grenzen zwischen den Menschen gekämpft.

Deshalb war für uns Lattoflex immer mehr als ein Produkt oder ein Unternehmen. Es war die Idee von einer besseren Welt für alle Menschen - jeden einzelnen in seiner Einzigartigkeit.

Wir haben tiefen Respekt vor der Einzigartigkeit eines jeden Menschen auf diesem Planeten.

Wir betrachten die Unterschiedlichkeit als ein Geschenk und als wahre Quelle unseres Fortschritts durch die Jahrhunderte.

Wir von Lattoflex respektieren, dass Menschen unterschiedlich sind und treten dafür ein, dass jeder Mensch das unauslöschliche Recht hat, sein Leben in freier Selbstbestimmung zu leben.

Hautfarbe, Geschlecht oder Religion mögen verschieden sein. Genauso wie Körperbau und Wirbelsäule. Was die Menschen eint ist der tiefe Wunsch nach Frieden und Selbstbestimmung. Und diesen Wunsch unterstützen wir von Lattoflex mit all unserer Leidenschaft und Hingabe.

Über die Jahrhunderte waren es immer wieder einzelnen Menschen mit Rückgrat, die den Mut hatten gegen den Widerstand, ihren Weg zu gehen. Sie wussten, dass es auf jeden einzelnen ankommt und niemand unwichtig ist. Ein einzelner Mensch kann diesen Unterschied ausmachen.

Und da wir jeden Menschen als einzigartig betrachten ist es unser Bestreben unsere Produkte jedem einzelnen Menschen anzupassen und nicht umgekehrt. So wie auch Gesellschaften und Unternehmen sich dem Menschen anpassen sollten.

Für viele mag es nur ein Bett sein. Für uns ist das Bett die Quelle der Erholung und ein Erneuerung unserer Lebenskraft. Eine schmerzfreie Nachtruhe – um morgens mit Kraft die Welt wieder ein Stückchen zu verbessern. Dies ist unser Beitrag für eine bessere Welt.

Lattoflex bedeutet kühne Ideen und unbändigen Pioniergeist.

Es ist eine bewegende Geschichte voller Niederlagen und Erfolge. Eine ganz besondere Unternehmenskultur aus Rebellion, Weltverbesserung und dem großen Ziel den Menschen zu helfen. Um ihnen den Rücken zu stärken, damit jeder seinen eigenen Weg gehen kann.

Und das über verschiedene Generationen mit der immer gleich bleibenden Leidenschaft.

Jeder Mitarbeiter hier bei Lattoflex ist einzigartig und bringt sich mit seiner individuellen Stärke ein, um das beste Bett für jeden einzelnen zu bauen, um ihm den Rücken zu stärken, damit er seinen ganz eigenen Weg gehen kann.

Lattoflex berührt und inspiriert, weil es immer um den Menschen geht. Um jeden einzelnen Menschen in seiner unvergleichlichen Art und Ausprägung.

Deshalb strebt Lattoflex immer wieder danach, das Unmögliche möglich zu machen. Genau das ist unser Anspruch. Und das Wort Kompromiss ist für uns auf diesem Weg ein Fremdwort.

Mit dem Wissen von über 60 Jahren Erfahrung baut Lattoflex Betten für einzigartige Menschen mit einzigartigen Rücken. Die einzigen Betten mit eingebautem Rückgrat. Das einzige Bett, das das Rückgrat jedes einzelnen so unterstützt, wie er es braucht.

So einzigartig wie jeder Mensch rund um den Globus.

Unser tiefer Wunsch das Leben der Menschen zu verbessern treibt uns seit Jahrzehnten zu immer besseren Lösungen – damit Menschen überall auf der Welt durch schmerzfreien Schlaf ihre Welt jeden Tag verändern und verbessern können.

Lattoflex – das Bett mit Rückgrat.

Lattoflex – weil jeder Mensch anders ist.

 

FührungBoris Thomas