Sich klein zu machen ist leicht!

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Sich klein zu machen ist leicht!

“ Was kann ich denn schon ausrichten?”

In den letzten Wochen ist mir eines (mal wieder) ganz sicher klar geworden. Sich kleinzumachen es leicht. Aber sich zu zeigen, sein Licht strahlen zu lassen und da raus zu gehen in die Welt und die Lage zu verbessern – egal was auch immer sein mag – das ist unsere wahre Meisterprüfung.

Deshalb hat Marianne Williamson auch so unendlich Recht wenn sie sagt:

Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir über grenzenlose Kräfte verfügen. Was uns am meisten Angst macht, ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit.
— Marianne Williamson, A Return to Love

Dieses oft Nelson Mandela zugeschriebene Zitat drückt unser ganzes Dilemma aus. Weil wir uns einreden, wie schwer es ist, uns klein zu machen. Wir hätten gerne Aufmerksamkeit und dass jemand sehen möge wie schlecht es uns geht - und ganz wichtig: Man möge doch bitte noch mal deutlich bestätigen, dass wir nichts dafürkönnen.

Das ist ganz wichtig. Denn tief in unserem Herzen wissen wir dass es eigentlich nicht stimmt. Die eiserne Regel in meiner Welt lautet: Man kann immer etwas tun!

Vorbild für unsere Kinder

Ich habe oft erleben dürfen, dass Menschen plötzlich bereit waren sich zu bewegen und wieder nach vorne zu gehen, wenn man sie daran erinnert, ob dies wirklich das richtige Vorbild für die Kinder ist. Wollen wir nicht alle, dass unsere Kinder strahlen und scheinen? Wollen wir nicht, dass unsere Kinder diese Welt mitgestalten?

Welches Vorbild geben wir ihnen dann? Wenn wir dasitzen wie ein Trauerkloß, das Elend der Welt beklagen, ihre Ungerechtigkeit, wie schlimm es die Mächtigen treiben. Was ist das Signal an die nächste Generation? Was bringen wir ihnen da bei?

Es ist nur eine Entscheidung

Am Ende ist alles nur eine Entscheidung. Alles andere sind Ausreden. Ja, das Leben gibt uns manchmal wahrlich fiese Herausforderungen. Und wir erleben Dinge die wir gar nicht erleben wollten. Und es stimmt, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben aus unserer Welt ein Paradies zu machen. Wobei ich finde dass wir den letzten Jahrzehnten ausgezeichnete Fortschritte gemacht- haben wenn wir uns die Zahlen einmal anschauen.

Die Frage ist doch einzig und allein die:

Sind wir bereit aufzugeben oder sind wir bereit allen Widrigkeiten zum Trotz immer wieder neu nach vorne zu gehen, zu strahlen und der Welt das größte Geschenk zu geben, das wir zu geben haben.

Und das sind wir selbst.

Sich selber geben

Das, was wir immer tun können, ist uns selbst zu geben. All unsere Kraft, unsere Liebe und  unsere Leidenschaft der Welt als Geschenk anbieten. In meiner Welt bin ich tief davon überzeugt dass wir nur die Aufgaben vom Leben bekommen, die wir auch bewältigen können. Und ja, oft ist es ist schwer und es macht wahrlich keinen Spaß. Aber wir können immer etwas tun, um die Lage zu verbessern. Manchmal sind es kleine Trippelschritte. Manchmal erfordert es einen riesigen Sprung. Aber wir können immer etwas tun – was allemal besser ist als sich zurückzuziehen, sich kleinzumachen und über das Elend zu jammern. Das kann jeder.

Wir wollen, dass die Welt ein besserer Platz wird? Ganz einfach: wir können es tun. Jeder einzelne. An jedem Tag. Und dann jeden Morgen den wir aufstehen. Es ist eine Entscheidung. Und wir haben die Wahl.

P.S. Mehr über das Thema vom Umgang mit Krisen und Fehlschlägen in meinem neuen Buch:

“Fang nie an aufzuhören”

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Boris Thomas